Das Treppenhaus ist die Visitenkarte des Hauses – und der Raum, der am meisten abbekommt. Hier lesen Sie, welche Farbe hält, welche Gestaltung funktioniert, was es kostet und wann Sie es selbst machen können.
Von Frank Müller & Markus Stempfle, Malereibetrieb Farbkraft
Kaum ein Raum wird so stark beansprucht: Hände an der Wand, Taschen, Kinderwagen, Fahrräder und der Umzug der Nachbarn. Dazu kommen hohe Wände, Treppenaugen und Podeste, an die man schlecht herankommt. Eine Farbe, die im Schlafzimmer gut aussieht, ist hier oft nach kurzer Zeit fleckig.
Wer das Treppenhaus streicht, sollte deshalb drei Fragen klären: Wie robust muss die Farbe sein? Wie soll das Treppenhaus wirken? Und wie kommt man sicher an die hohen Flächen?
In Mehrfamilienhäusern ist das Treppenhaus Rettungsweg. Für Bekleidungen, Putze und Einbauten gelten deshalb Brandschutzregeln der Landesbauordnung. Wer mehr als einen normalen Anstrich plant, etwa Tapeten, Dekorputze oder Verkleidungen, sollte das vorher klären.
Unsicher, wie ein Ton bei Ihrem Licht aussieht? Ein Muster an der Wand ist besser als jede Farbkarte. Dabei hilft unsere Farbberatung.
Die größte Hürde sind die hohen Wände über der Treppe. Eine normale Stehleiter steht auf Stufen nicht sicher. Dafür gibt es Treppenleitern mit verstellbaren Holmen oder kleine Rollgerüste mit Stufenausgleich, die man im Baumarkt oder beim Verleih bekommt. Mit einer Teleskopstange erreichen Sie viele Flächen auch ohne Gerüst, saubere Kanten an Decke und Ecken gelingen so aber schwer.
So gehen Sie vor:
Einen seriösen Festpreis kann niemand nennen, ohne das Treppenhaus gesehen zu haben. Diese Punkte machen den größten Unterschied:
Zur Orientierung: Online-Ratgeber nennen für das Streichen durch einen Fachbetrieb meist Werte zwischen etwa 10 und 30 Euro pro Quadratmeter Wandfläche (Stand 2026, unter anderem sanier.de und blauarbeit.de). Verbindlich wird es erst mit einem Angebot nach der Besichtigung. Wie ein faires Angebot aussieht, lesen Sie unter Was kostet ein Maler?
Selbstnutzende Eigentümer können den Lohnanteil als Handwerkerleistung von der Steuer absetzen, in Eigentümergemeinschaften anteilig über die Jahresabrechnung. Mehr dazu unter Handwerkerkosten absetzen.
Diese Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung. Im Einzelfall helfen Hausverwaltung, Mieterverein oder Eigentümerverband weiter.
Wir sagen Ihnen ehrlich, wo Sie selbst Hand anlegen können – und wo sich ein Fachbetrieb lohnt.
Wir übernehmen den Anstrich vom Einfamilienhaus bis zum Mehrfamilienhaus – mehr dazu auf der Seite Treppenhaus streichen lassen.
Eine scheuerbeständige Wandfarbe mit Nassabriebklasse 1 oder 2. Sie lässt sich feucht abwischen. Für Geländer, Handläufe und Türen kommt Lack zum Einsatz.
Bei niedrigen Wänden ja, mit Treppenleiter und Teleskopstange. Für hohe Wände über der Treppe ist ein Podest oder Gerüst mit Stufenausgleich sicherer und sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis.
Eine feste Frist gibt es nicht. Gestrichen wird, wenn die Wände sichtbar abgenutzt oder beschädigt sind – in stark genutzten Häusern deutlich früher als im Einfamilienhaus.
In der Regel nicht. Der Anstrich zählt zur Instandhaltung und gehört nicht zu den umlagefähigen Betriebskosten.
Wir sehen uns Ihr Treppenhaus kostenlos an und erstellen ein klares Angebot – auch für die Eigentümerversammlung.
Stundenlohn, Preis pro m² und woran Sie ein faires Angebot erkennen.
KostenAngebot
Unterschiede, Einsatzbereiche und wie viel Farbe Sie brauchen.
FarbeMaterial
Bis zu 1.200 € im Jahr – so funktioniert der Steuerbonus.
KostenSteuer
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. Ob Fragen zu unseren Leistungen oder der Wunsch nach einer maßgeschneiderten Lösung – kontaktieren Sie uns telefonisch, per E-Mail oder über das Formular.
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